Corona: 120 Millionen Jobs im Tourismus bedroht

26. August 2020 Aus Von Gerlach

Wegen der Corona-Krise sind in diesem Jahr UN-Generalsekretär Antonio Guterres zufolge weltweit rund 120 Millionen Jobs im Tourismus bedroht. „Die Krise ist ein massiver Schock für entwickelte Ökonomien, aber für Entwicklungsländer ist sie ein Notfall“, sagte Guterres in einer Video-Botschaft. Viele dieser Länder seien stark vom Tourismus abhängig. Der Tourismus mache mit seinen vielen kleinen und mittleren Unternehmen in einigen Ländern mehr als 20 Prozent des Bruttoinlandsprodukt aus.

In den fünf Monaten zwischen Januar und Juni ist die Zahl der internationalen Touristen dem neuen UN-Bericht zufolge um 56 Prozent gesunken – insgesamt könnte sie in diesem Jahr um 78 Prozent einbrechen. Zwischen 910 Milliarden und 1,2 Billionen US-Dollar an Exporteinnahmen im Tourismus könnten demnach verloren gehen.

„Es ist unerlässlich, dass wir den Tourismussektor wieder aufbauen“, sagte der UN-Generalsekretär. Dies müsse aber in einer Art und Weise getan werden, die „sicher, gerecht und klimafreundlich“ sei. Reisen müssten verantwortungsbewusst und nachhaltig sein, um die Millionen von Menschen, die vom Tourismus abhängig seien, zu schützen.

 
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