Condor prüft Kurzarbeit und Staatshilfen

16. März 2020 Aus Von Gerlach

Wie andere Airlines, die wegen der Corona-Krise in der Klemme stecken, hofft auch Ferienflieger Condor auf staatliche Hilfe. Man prüfe sowohl die Einführung von Kurzarbeit als auch andere Staatshilfen, so eine Condor-Sprecherin auf Anfrage. 

Die weitreichenden Reisebeschränkungen infolge der Ausbreitung des Coronavirus treffen die Airline gleich doppelt. Zum einen muss sie nun zahlreiche Strecken streichen und hat wie alle Fluglinien mit Stornierungen und rückläufiger Nachfrage zu kämpfen.

Auf der anderen Seite muss Condor um die Übernahme durch die polnische Luftfahrtgruppe PGL bangen, mit der die frühere Thomas-Cook-Airline gerettet werden soll. Denn durch die aktuelle Situation kommt der Mutterkonzern der Airline LOT selbst in die Bredouille: Ende vergangener Woche hatte diese bekannt gegeben, ihren gesamten Flugbetrieb zunächst bis Ende März auszusetzen (siehe hier).

Der Ferienflieger verweist indes darauf, dass die Kaufverträge mit PGL bereits unterschrieben seien und der Investor „Condor weiterhin übernehmen will“. Man sei in Gesprächen, um die neue Situation zu bewerten, heißt es.
 

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