Bundesregierung: „Ja“ zu Türkei-Urlaub

7. Mai 2021 Aus Von Gerlach

Wie im vergangenen Jahr will die Bundesregierung mit der Türkei an Regelungen arbeiten, um deutschen Urlaubern Ferien vor allem an den Küsten des Landes zu ermöglichen. Darauf haben sich Bundesaußenminister Heiko Maas und sein türkischer Amtskollegen Mevlüt Cavusoglu verständigt.

Maas sagte nach dem Treffen: „Wir wollen, dass im Sommer so viel Urlaub möglich ist, wie eben verantwortbar ist." Basis dafür seien Vereinbarungen, wie man sie im vergangenen Jahr getroffen habe und die sich als richtig erwiesen hätten.
Die Bundesregierung hatte im vergangenen August die Reisewarnung für die türkischen Küstenregionen an der Riviera und der Ägäis vorübergehend aufgehoben. Einer der Gründe waren damals das erfolgreich umgesetzte Hygienekonzept im türkischen Tourismus.

Mitte November erfolgte dann wieder eine Reisewarnung für die gesamte Türkei. Die Begründung war damals, dass das Land dem Vernehmen nach nur noch Corona-Infizierte mit Krankheitssymptomen in der Statistik erfasst habe. Damit sei die Transparenz bei den Daten nicht mehr gegeben, hießt es damals aus Berlin.

Dass das türkische Hygienekonzept funktioniert, bewies im vergangenen Sommer die extrem geringe Zahl an Corona-infizierten Pauschalreisenden. Sie dürfte im kommenden Sommer noch geringer ausfallen: Bis Juni sollen alle Mitarbeiter im Tourismus vollständig geimpft sein. Bei Hotelmitarbeitern mit Kundenkontakt ist dies schon jetzt im hohen Maße der Fall, betonten jüngst Coray Cavdir, Deutschland-Chef von Ferien Touristik/Coral Travel, sowie Manager der Rixos-Kette gegenüber touristik aktuell.

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