Bundesregierung erleichtert Reisen in Europa

12. Mai 2021 Aus Von Gerlach

Im Zuge der rückläufigen Corona-Zahlen erleichtert die Bundesregierung das Reisen innerhalb Europas. Mit der neuen bundeseinheitlichen, heute vom Bundeskabinett gebilligten Einreiseverordnung fällt die Einreisequarantäne nach Deutschland. So müssen negativ auf Covid-19-Getestete, Geimpfte und Genesene nicht mehr in Quarantäne – es sei denn die Rückreise erfolgt aus einem Hochinzidenz- oder Virusvariantengebiet.

„Das ist eine ausgesprochen gute Nachricht und ein Signal der Zuversicht“, urteilt DRV-Präsident Norbert Fiebig. „Das eröffnet Urlaubern und auch den Unternehmen der Reisewirtschaft wieder eine positive Perspektive.“

Mit diesem Beschluss komme die Bundesregierung dem bereits vom DRV im vergangenen Jahr ausgearbeiteten Vorschlag „Test statt Quarantäne“ nach. So hätten auch diejenigen, die noch nicht geimpft seien, die Möglichkeit, ohne Quarantäne zu verreisen. „Dem Sommerurlaub am Mittelmeer, nach dem sich viele Menschen so sehnen, steht nichts mehr im Weg“, so Fiebig.

Allerdings verlängert die Bundesregierung mit der neuen Einreiseverordnung auch die Ende März eingeführte Testpflicht für Urlauber, die mit dem Flugzeug aus dem Ausland zurück nach Deutschland reisen – unabhängig davon, ob sie aus einem Nicht-Risiko- oder Risikogebiet kommen.

Für Fiebig ist die generelle Testpflicht im Zielgebiet bis 48 Stunden vor Rückreise aus einem Nicht-Risikogebiet mit einer Sieben-Tage-Inzidenz unter 50 „nicht mehr nachvollziehbar“ – zumal sie ausschließlich für Flugreisende gelte, jedoch nicht für Reisende, die mit dem Auto oder der Bahn unterwegs seien. „Hier muss schnellstens wieder zu einem risikobasierten Ansatz und einer Orientierung am tatsächlichen Infektionsgeschehen zurückgekehrt werden“, fordert der DRV-Präsident.

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