Branche: Der Preiskampf wird zunehmen

5. Oktober 2021 Aus Von Gerlach

Der Preiskampf in der Touristik wird auch nach dem Ende der Corona-Pandemie nicht enden. Darauf sind viele Hotels und Veranstalter nicht ausreichend vorbereitet. Das behauptet Rudolf Hengefeld, Chef des IT-Unternehmens Hengefeld Solutions. 

Das Problem betreffe vor allem Mittelständler, die ihre Kalkulation zu oft ausschließlich manuell über Preisvergleichssysteme überprüften. „Der Markt ist allerdings viel zu dynamisch, um dort ein realistisches Bild zu erhalten“, warnt der langjährige Traveltainment-Manager.

Milliarden unterschiedlicher Preise

Die Zeiten haben sich geändert: Waren vor Jahren jeden Tag mehrere Millionen unterschiedliche Preise im Amadeus-Cache, sind es heute täglich mehrere Milliarden. Dimensionen wie diese kann ohne die nötige Technik niemand mehr im Blick behalten.

Die gewaltige Anzahl der heutigen Tarife sorgt für eine gigantische Dynamik im Markt. Wurde früher zweimal am Tag der Cache mit den Preisen und Verfügbarkeiten aktualisiert, ist das heute ein laufender Prozess.

Schwierige Marktbeobachtung

Für Hotels und Veranstalter ist die Dynamik eine Herausforderung: „Die Marktbeobachtung wird immer schwieriger – und das kann riskant sein“, sagt Hengefeld und empfiehlt allen Veranstaltern, jederzeit „Transparenz und den Überblick“ zu behalten. So gebe es Anbieter, die im Markt „keine Chance“ hätten, wenn ihr Preis in einem der Vergleichssysteme auf Platz fünf stehe.

Veranstalter mit gutem Service und gutem Namen wiederum könnten es sich zwar leisten, preislich auch mal etwas teurer zu sein. Aber irgendwo habe dies auch Grenzen.

Welche Tools die Probleme in den Griff bekommen und wie Margen erhöht werden können, lesen Sie im kompletten Artikel in der neuen Ausgabe von touristik aktuell (ta 39-40/2021).

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