Beherbergungsverbot für Reisende aus Hotspots

8. Oktober 2020 Aus Von Gerlach

Mehrere Bundesländer wollen künftig negative Corona-Tests von Urlaubern aus innerdeutschen Risikogebieten verlangen. Dies wurde am gestrigen Mittwoch in einer Telefonkonferenz der Länder beschlossen.

Reisende aus so genannten Corona-Hotspots müssen demnach bei Ankunft in Hotels oder anderen Unterkünften einen negativen Test vorlegen, der nicht älter als 48 Stunden ist. Andernfalls soll ein Beherbergungsverbot greifen. Mit dieser Änderung entfällt für Reisende zugleich die obligatorische zweiwöchige Quarantäne.

Dem Beschluss zufolge will sich die Mehrheit der Länder an die Regelung halten. Bremen, Berlin, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Thüringen legten dazu allerdings eigene Protokollerklärungen vor. So behielt sich etwa Mecklenburg-Vorpommern strengere Vorschriften für Einreisende aus innerdeutschen Corona-Hotspots vor, etwa ein Pflichtquarantäne von fünf Tagen.

Die Regelung gilt nur für Reisen zu touristischen Zwecken in gewerblichen Beherbergungsbetrieben. Familienbesuche sind ausgenommen, ebenso Pendelverkehr.

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