Allgemeine Reisewarnung aufgehoben

1. Oktober 2020 Aus Von Gerlach

Nach dem Ende der pauschalen Reisewarnung stehen Urlaubern wieder mehr Ziele zur Wahl. Konkret ist die Warnung für rund 30 außereuropäische Ziele aufgehoben worden, darunter Australien, Neuseeland, Japan, Singapur, Thailand, Vietnam, Mauritius, die Seychellen, Botswana, Tunesien, Kanada und zahlreiche Karibikstaaten.

Obwohl die Reisewarnung für zahlreiche Länder aufgehoben wurde, bedeutet das nicht automatisch, dass man problemlos dorthin reisen kann. Zum einen fehlen Flugverbindungen, zum anderen lassen viele Länder weiterhin aus Angst vor steigenden Corona-Zahlen keine Touristen ins Land, so etwa Australien, Singapur, Neuseeland und Kanada.

Künftig warnt die Bundesregierung nur noch aus Sicherheitsgründen sowie vor Reisen in Länder und Regionen, die von als Corona-Risikogebieten eingestuft werden. Neu ist, dass für Risikogebiete nun automatisch auch eine Reisewarnung gilt. Dies hatte das Kabinett vor drei Wochen beschlossen.

Vom Auswärtigen Amt heißt es: „Für Länder, für die eine Einreise nur eingeschränkt möglich ist, eine Quarantäne nach Einreise vorgesehen ist oder die in einer Gesamtschau keinen uneingeschränkten Reiseverkehr zulassen, wird in der Regel von nicht notwendigen, touristischen Reisen abgeraten.“

Es bestehe keine Reisewarnung, aber aufgrund der Umstände in dem Reiseland sollte man entsprechende Reisen vermeiden. Insbesondere kurze oder touristische Reisen seien wegen der Bestimmungen vor Ort nicht sinnvoll.

Für Länder, bei denen sowohl das Infektionsgeschehen gering ist als auch uneingeschränkte Reisemöglichkeiten bestehen und keine sonstigen Gründe dagegensprechen, wird die Reisewarnung aufgehoben und zu besonderer Vorsicht geraten, teilt das Auswärtige Amt mit. Die Pandemie sei noch nicht vorbei. Man solle sich vor Ort gut über die Entwicklungen informieren und die Schutzmaßnahmen unbedingt beachten.

 
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