Airports: Ostern wird’s richtig voll

1. April 2022 Aus Von Gerlach

Die erste große Reisewelle in diesem Jahr über die Osterferien wird Flugreisenden Geduld und gute Nerven abverlangen. Darauf stellen mehrere große Airports die Urlauber schon mal ein. 

So erwartet der größte deutsche Flughafen in Frankfurt ein „deutlich erhöhtes Verkehrsaufkommen“ und rechnet mit bis zu 170.000 Reisenden pro Tag. „Insbesondere am späten Vormittag und in den frühen Nachmittagsstunden werden uns extreme Aufkommensspitzen vor eine große operative Herausforderung stellen“, prognostiziert Alexander Laukenmann, Geschäftsbereichsleiter Aviation beim Airport-Betreiber Fraport.

Frankfurter Flughafen erwartet „längere Wartezeiten“ 

Denn der stark steigenden Zahl abzufertigender Passagiere stehe trotz umfangreicher Rekrutierungsmaßnahmen und anderer Optimierungsschritte „an vielen entscheidenden Stellen innerhalb des Reiseprozesses noch nicht wieder genügend Personal zur Verfügung“. Dazu kommen viele pandemiebedingte Regeln wie das Vorzeigen von Impf- sowie Test- und Genesenen-Nachweisen, die mehrfach geprüft werden. 

„Diese Kombination führt sowohl für abfliegende wie auch für ankommende Reisende vielfach zu längeren Wartezeiten“, erläutert Laukenmann, der die Fluggäste um Verständnis und zugleich aktive Unterstützung bittet: „Jede und jeder Einzelne kann mit einer sorgfältigen Reisevorbereitung dazu beitragen, Prozesse zu beschleunigen und Wartezeiten einzudämmen“. Außerdem rät der Airport-Manager Passagieren, spätestens zweieinhalb Stunden vor Abflug im Terminal zu sein. 

Aber auch Fluggesellschaften wollen helfen, die Airports zu entlasten. Lufthansa zum Beispiel hat angekündigt, die Zahl der Mitarbeiter an Schaltern und Gates aufzustocken. Allein am Heimatflughafen Frankfurt rechnet der Kranich-Konzern am ersten Ferienwochenende mit über 225.000 Passagieren bei mehr als 1.500 Abflügen. Alle Flüge ab Frankfurt seien zu Ostern „nahezu ausgebucht“, heißt es in einer Mitteilung.

Infokampagne in Köln/Bonn 

Auch an anderen deutschen Flughäfen wie Köln/Bonn laufen die Vorbereitungen für den Oster-Run auf Hochtouren. Allerdings stelle nach der langen Corona-Durststrecke „das Hochfahren aller Prozesse, an denen zahlreiche Dienstleister und Behörden beteiligt sind, für uns alle eine große Herausforderung dar“, räumt Airport-Chef Thilo Schmid ein. Daher habe man die Kampagne „Smart Fliegen“ initiiert, die Fluggästen auf verschiedenen Kanälen umfangreiche Reisetipps zur Verfügung stellt. 

Einen ausführlichen Bericht zu den erwarteten Schwierigkeiten im Flugverkehr in der Hochsaison lesen Sie auch in der nächsten Ausgabe von touristik aktuell (ta 13-14/2022).
 

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