Aida könnte Landesbürgschaft erhalten

3. März 2021 Aus Von Gerlach

Das Land Mecklenburg-Vorpommern will die Kreuzfahrtreederei Aida Cruises finanziell unterstützen. Laut einem Bericht des NDR hat der Finanzausschuss des Landtags der Übernahme einer Rückbürgschaft zugestimmt. Aida Cruises könnte so eine Landesbürgschaft in Höhe von 26 Millionen Euro erhalten. Ob das Unternehmen die Hilfe annehmen wird, ist noch nicht klar. 

Wie eine Sprecherin des Unternehmens auf Anfrage von touristik aktuell mitteilte, sei man dankbar „für die grundsätzliche Bereitschaft des Landes Mecklenburg-Vorpommern, uns im Wege einer Rückbürgschaft an den Wirtschaftsstabilisierungsfonds zu unterstützen. Wir werden zu gegebener Zeit entscheiden, ob wir von dieser Möglichkeit Gebrauch machen werden“. 

Rückbürgschaft bedeutet laut NDR, dass Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg gegenüber dem Bund als Hauptbürgen die finanzielle Mit-Haftung in einem geringen Teil übernehmen. Eine Rückbürgschaft sei die Voraussetzung, dass Aida Cruises vom Wirtschaftsstabilisierungsfonds des Bundes profitieren könne. 

Aida Cruises ist größter Arbeitgeber in Mecklenburg-Vorpommern

Wie der NDR weiter berichtet, verhandelt Aida-Vorstandschef Michael Thamm mit der Bundesregierung über einen Kredit von 400 Millionen Euro. Dass der Finanzausschuss von Mecklenburg-Vorpommern signalisiert habe, Aida zu unterstützen, wertet Finanzminister Reinhard Meyer als positives Zeichen. Aida Cruises gehört zu den größten Arbeitgebern in dem Bundesland. 

Wie sämtliche Unternehmen in der Touristik ist auch Aida Cruises von der Corona-Pandemie schwer getroffen. Seit Dezember hat die Reederei keine Kreuzfahrtschiffe im Einsatz. Erst im Februar hatte die Reederei Abfahrten bis zum 19. März abgesagt

Am 20. März 2021 soll mit der Fahrt der Aida Perla zu den Kanarischen Inseln endlich in die Kreuzfahrtsaison 2021 gestartet werden. Und in Rostock ist man optimistisch: „Mit den Reisen von Aida Blu im Oktober 2020 in Italien sowie von Aida Perla und Aida Mar im Dezember 2020 rund um die Kanaren haben wir bereits gezeigt, dass sicheres Reisen möglich ist und die umfangreichen Konzepte, die wir zum Gesundheitsschutz umgesetzt haben, greifen“, teilt Aida mit. 

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